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Was macht man, wenn man im September den Brockenlauf mitlaufen will... Ja man testet mal, ob man die Strecke laufen kann.

Also ab ins Auto Morgens um 6 Uhr und nach Ilsenburg fahren, wo Herrchen und Nike uns den Startschuss geben und in den Wald schickten. Das Cardhukind durfte mit mir mit, so als Laufpartner und Bodyguard. Einen Teil des Weges kenn ich, das Ziel natürlich auch. Schon viele Male war ich mit Christian und unseren Fellnasen oben, zu Fuss, mit der Bahn oder sogar mit Kutsche, hoch gelaufen bin ich noch nicht. So lief ich nun mit dem Cardhukind los, vorbei am Ilsestein und man sah vielerorts wie stark der Regen auch hier war. Die Ilse tobte sehr stark in ihrem Bett und viele Äste lagen drin. Ein paar Spaziergänger trafen wir an, aber die konnte man an einer Hand abzählen. Dann ging es langsam bergan, noch ging es locker laufend vorwärts. Einmal mussten wir beide wieder über das Laufen diskutieren. Cardhu fand die Leute, die wir überholten interessanter, als weiter zu laufen. Am Ende konnte ich ihn überzeugen, mit mir mit zukommen. Und dann stand wieder ein gemeines Schild, dass auf Grund von Bauarbeiten doch der Bremer Weg zu benutzen sei. Prima dachte ich mir, der Weg ist nix zum rennen, hier muss man aufpassen. Und so war es auch, der Weg war eng, glatte nasse Steine wechselten sich mit Wurzeln ab und wo keine Steine oder Wurzeln lagen, war Matschpampe. Herr Cardhu indes war der Meinung jetzt leg ich los und zog an. Wir kamen aber unbeschadet an der Kreuzung an und endlich ging es laufend weiter. Fast gerade führte uns nun der Weg. Natürlich nicht lange, ein Schild zeigte uns, dass wir noch 5,8 km vom Brocken getrennt sind. Also liefen wir tapfer weiter. So langsam wurde es steiler, es ging in Richtung Hermannklippe. Auch hier zeigte der Weg, was der Regen so angerichtet hat, tiefe ausgespülte Wege. Es hieß hier für uns vorsichtig laufen und hingucken. Cardhu lief gut mit. Er hatte seinen Spaß, denn viele Wasserbäche mussten getestet und ausgemessen werden. Cardhu das Krokodil fand überall Platz und kühles Nass.

Dann kam ein einzelner Läufer an uns vorüber. Man der junge Mann hatte einen tollen, lockeren Gang und geschnauft hat er natürlich auch nicht. Das Pferd was wir hörten war die Brockenbahn. Na gut zu dem Zeitpunkt schnauften wir auch nicht, aber schon an der zweiten Ecke ging das Schnaufen und Fluchen los. Denn dort begann der berühmte Plattenweg. Bis dahin aber war Cardhu nun vom Ehrgeiz gepackt und wollte an dem Läufer dran bleiben. Ja die Rechnung hatte er ohne mich gemacht. So schnell war ich nicht. Am Plattenweg schnell was trinken und dann ging es weiter. Steigerungen von bis zu 15 Prozent soll ja am Plattenweg sein. Aha dachte ich , so steil sind also 15 Prozent. Ein Stück versuchte ich noch zu laufen, aber dann ging es nur noch gehend weiter. Nicht bummeln war die Devise, was bei Cardhu seinem Wassergenuss nicht leicht war. Der Läufer übrigens war dann weg, der trank bestimmt schon oben auf dem Gipfel ein Hefeweizen. Wir hatten noch fast 4 km vor uns. An der Hermannklippe gab es kurze Pause für ein Foto und was zu trinken und dann liefen wir ein kleines Stück bis wir wieder ins Gehen wechselten. Das Wetter wurde hier oben auch kühler und windig. Ich hatte ein langes Shirt im Rucksack dabei. Bei 1000 Höhenmeter stand ein Schild, ist also nicht mehr weit dachte ich mir. Meine Beine waren trotz Gehen etwas schwer, aber sonst ging es mir gut. Wieder eine Kurve weiter war der dicke Brocken plötzlich in Sicht. Hurra wir sind gleich da dachte ich. Ein Blick auf die Uhr sagte aber, ne sind noch 3 km. Tja und als wir den Anstieg geschafft hatten, sahen wir, dass der Blick uns täuschte. Nun ging es etwas flacher zu, wir fielen wieder in den Laufschritt und dann hörten wir wieder die Brockenbahn, diesmal ganz nah. Der Rauch zeigte sich und dann zischte die Bahn auch schon vor uns vorüber. Auch wir überquerten die Schienen und gingen auch wieder. Der Radfahrer der uns überholte, musste auch tapfer in die Pedale treten um vorwärts zu kommen. Das Cardhukind war doch kurz motiviert und gab etwas Zug um am Radfahrer dran zu bleiben. Ja er hat ja Recht, wenn Brocken dann wird jetzt mal tapfer die Muskeln bewegt und laufend der Gipfel erreicht. Puh wir schafften es. Oben angekommen nach 1Stunde 35 min. Oben nieselte es und der Wind pustete uns durch. Also schnell das lange Shirt angezogen und nun ein bisschen gucken, verschnaufen und Fotos machen. Nach einer Pause ging es nun abwärts. Auf der Brockenstrasse waren mehr Menschen unterwegs. Es gab Begegnung mit Hunden, an den bellenden lief Cardhu brav vorbei. Zwei Hündinnen begrüßte er ganz freundlich. Am Gelben Brink bogen wir dann ab in Richtung Ilsenburg. Auch hier ausgespülter Weg, es hieß wieder konzentrieren und hingucken. Ein paar Biker kamen den Weg bergauf, meist konnten die auch nur schieben. Das Cardhukind beäugte die ersten Räder wieder etwas argwöhnisch, aber dann störten die auch nicht mehr. Man man Berg runter laufen ist auch nicht nur spaßig. Aber wir kamen gut voran, bald tauchte ein Wegweiser auf nach Ilsenburg noch 6 km und es wurde ein Stück flach. Wohltat für die Waden. Dann liefen wir wieder an der brodelnden Ilsefällen vorbei und es waren nur noch 3 km bis zum Treffpunkt mit Christian. Wir liefen recht schnell und flogen so den Weg entlang. Kurz vor Ilsenburg trafen wir dann noch eine Gruppe Spaziergänger mit 4 Eseln. Spannend natürlich für Cardhu. So blieben wir stehen und liesen die Gruppe passieren und Cardhu stand ganz brav und guckte die Esel an. Treffend sagte eine Frau, " ja die Esel sind größer als du" . Dann ging es weiter mit gutem Tempo und an der kleinen Brücke stand Christian schon bereit und knipste unseren Zieleinlauf. Die Uhr stoppte bei 22 km und 2:59 h. Uns ging es gut und ich war froh, den Lauf geschafft zu haben. Im September sind es dann noch 4 km mehr, aber die schaffen wir mit Sicherheit auch. Ein tolles Erlebnis den Brocken auch laufend besucht zu haben. Danke an Christian für seine Geduld und Unterstützung beim Lauftraining.

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