20.08.17

Heute letzter langer Lauf vor unserem Ilsenburglauf. Der Wecker klingelte und ich wollte doch noch 10 min schlafen. Naja irgendwann stand ich dann aber auf, da das Cardhukind schon auf mir rumturnte und meinte, dass es Zeit für was Tolles ist. Also rein in die Laufsachen, Cardhu ins Geschirr gestopft und los gings.

Man war das kühl, reicht das kurze Tshirt oder hätte ich lang anziehen sollen. Im Wald war keine Sonne. Aber das Cardhukind löste das Problem, in dem er sich die ersten beiden Hügel hochziehen ließ, war mir dann sehr warm. Danke lieber Cardhu. Weiter ging es zum Aussichtsturm, der erste Weg war nur hügelig und ich brauchte kein Sauerstoffzelt. Bergab übten wir wieder Plattenweg, der vom letzten Regen auch noch Rillen hatte. Weiter ging es endlich Mal bergab und gerade aus, bis wir wieder am Fuss des Aussichtsturm standen. Jetzt ging es steil bergauf und ich war schlau und knipste den Cardhu aus. So lief ich schnaufend fast bis hoch und das Cardhukind bummelte gemütlich hinterher. 6 km waren geschafft, zweimal Berg geschafft, Hurra und nun ging es Bergab und in Richtung See, damit Cardhu auch seine Belohnung bekommt für die Begleitung. Nach 11 km waren wir am See. Pause um zu trinken und Cardhu natürlich zu baden. Die Mücken hatten wohl heute keinen Hunger, nicht eine überfiel mich. Unseren Freund Richard Rasengun von Blackmoore trafen wir leider nicht, dafür gab es anfeuernde Nordic Walker, die uns freundlich Platz machten und Cardhu gleich Mal als Blacki ansprachen. Weiter ging es noch ein gutes Stück auf gerader Strecke, aber Rüdersdorf wäre nicht Rüdersdorf, wenn nicht hinter der nächsten Kurve ein Anstieg auf uns wartet. Und so mussten wir bei Kilometer 15 den von uns getauften Heuleberg hoch. Erstaunlich gut drauf waren wir und so liefen wir komplett hoch. Das Cardhukind zog leicht vorne und so konnte ich gut mithalten ohne ihn zu ziehen oder über eine Leine zu stolpern. Nun waren wir fast durch mit den Bergen, nur noch einer und dann ging es gerade aus in Richtung Alt Rüdersdorf. Zwischendurch gab es noch Krokodilspiel von Cardhu in einer Pfütze um sich zu erfrischen.

Ich hatte die Schröer Straße nicht so hügelig in Erinnerung. Aber klar sie gehört ja zu Rüdersdorf, also ging es bis Kilometer 19 nochmal hoch und runter. Letzte​ Trinkpause und dann ging es heimwärts, Hurra sogar mal etwas abwärts. Bei Kilometer 22 waren wir dann daheim und meine Füsse meinten, gut so reicht jetzt aber auch. Frau Nike stand schon am Zaun und Christian begrüßte uns. Er war stolz, dass ich alles so gut geschafft habe und fiebert immer mit. Per Handy gab es immer Zwischenstand.

 Nachtrag: Damit sind wir heute unseren 1000sten Kilometer in diesem Jahr gelaufen. Freu mich dass ich dieses Jahr den Trainingsplan so gut ablaufen kann.