Laufen im November

Auch im November geht das Laufen weiter. Nach einer Taperinphase geht es nun an die langen Läufe, um gut durch den Winter zu kommen.

11.11.

Trotz leichtem Nieseln haben Cardhu und ich die Laufsachen angezogen und haben eine Runde gedreht.

Es ist eben November, da kommt man häufig nass vom laufen zurück. Mit Cardhu ging es in den Wald, die Strecke war durch umgestürzte Bäume auf den ersten zwei Kilometer ein klasse Hindernisparcour. Dann ging es auch bei Anstiege hoch, die Cardhu aber gut mitlief. Tempo machte der Kleine, als vor uns aus einem Waldweg zwei Läufer kamen. Den Spaß mit dem überholen stand aber nicht in meinem Plan, es sollte ein lockeres Läufchen werden und kein Sprint. So musste der junge Mann brav absitzen und nach ein paar Minuten ging es dann in einem fast lockeren Tempo weiter. Der Regen ließ auch nach und kurz bevor wir zu Hause ankamen, kam die Sonne sogar kurz raus. 7km standen dann auf unserer Uhr

14.11.

Gestern Abend hab es kein Nachtlauf, aber mit Cardhu trainere ich ja immer was. Wie jeden Abend also Bringholz geübt und zum ersten Mal einen Ball dazugekommen, damit er sammeln kann. Und ja bei Cardhu muss ja immer erst der Groschen fallen. Das Bringholz galt er schon gut und ruhig, es gab erstmal das Kommando HIER und er kam toll und Vorsitz. Dann Teil 2 das Sammeln. Er hält das Holz und zur Bestätigung sollte er auch seinen Balli bekommen. Rechnung ohne Cardhu gemacht, erste Übung ließ er Mal eben das Holz fallen, grad noch schnell genug konnte ich die Füsse wegziehen. Es gab weiteres Üben und nach dem dritten Mal hielt er Holz und nahm auch den Softball. Stolz lief er damit los und bekam natürlich viel Lob. Gleich nochmal die Übung und hier nahm er den Ball und es gab viel Lob.
Wieder ein Stück weiter, sehr erfreulich und das Arbeiten mit Cardhu macht viel Spaß.

15.11

November Blues heute erfolgreich bekämpft. Statt nach dem Weckerklingeln mich umzudrehen, bin ich in die Laufsachen gestiegen. In den letzten Tagen hat öfter Mal der dicke Schweinehund November gewonnen und wir sind früh nicht laufen gegangen. Der Herr Cardhu muss son Schweini aber auch als Kumpel haben, denn der liegt mittlerweile trotz Weckerklingeln auf seiner Matte und schnarcht. Dann aber los, Warnweste und Blinkihalsband dem Cardhu angezogen und raus ging es. So kalt war es auch nicht. Auf der Strecke war heute schon mehr Betrieb, da wir nicht um 4 Uhr laufen waren, sondern erst nach 5 Uhr. Somit hatten wir aber auch Glück und kein Wildschwein lauerte im Gebüsch um uns zu erschrecken. Am See konnte Cardhu wieder rumkaspern, auf eine Schwimmeinlage hat er aber verzichtet. Weiter ging es durch den anbrechenden Morgen und nach 6 km waren wir wieder daheim. Mit Frau Nike ging es dann nochmal eine kleine Runde, dabei hab ich dann gleich Lauf ABC gemacht und ein paar Dehnübungen. Ich hoffe mit der Energie die durchs laufen nun da ist, kann ich dem grauen Wetter trotzen.

18.11.

Heute Morgen war es sonnig und kalt genau das richte Wetter für einen Frühstückslauf mit der Diva Nike. So liefen wir eine schöne Waldrunde hoch zum Kranichsberg und wurden mit einem schönen Blick und viel Sonne belohnt. Kraniche sahen wir nicht, dass Vergnügen hatte Christian im Oderbruch.
Seit gestern ist nun auch offiziell, der Landesverband Berlin-Brandenburg hat unseren Verein aufgenommen, somit sind wir ab 1.1.18 Mitglied im Sgsv und SGSV LVBB. Wir freuen uns sehr

25.11.

Kurzurlaub in Seiffen und die Laufsachen sind natürlich im Gepäck. Nachdem uns uns die Kirchenglocken von Pfaffroda geweckt haben und auch die ersten hellen Streifen am Horizont sichtbar wurden, bin ich mit Cardhu in die Laufsachen geschlüpft und los gerannt. Erstmal wurden die Pferde auf der Koppel vor dem Haus mit guten Abstand bestaunt und dann ging es aber los. Wiesenwege mit schönen matschigen Teilstrecken und natürlich Hügel hoch und runter. Sehr unebenes Gelände durchliefen wir mit einem weiten Blick. An der nächsten Koppel fanden die Pferde Herrn Cardhu wohl gefährlich und machten sich aus dem Staub, naja zumindest ein Stück. Dann überwog die Neugier und die Pferde kamen doch nochmal gucken.Dann kamen wir wieder im Dorf an und es ging heimwärts, vorbei an kleinen Teichen, Mühlstein und den schönen Galloway Rindern. An die traute sich Cardhu so gar nicht ran, obwohl die Frisur seiner Eigenen doch Recht ähnlich sieht. Der Endspurt war dann ein Wiesenhügel hoch. Daheim begrüßte uns die alte Diva, die eine kleine Runde mit mir dann noch lief.



26.11.

Auch heute wieder schöne Laufrunde mit Cardhu. Der musste sich erstmal ordentlich austoben und sprach, bellte, rannte und kasperte sich im Freilauf erstmal seine überschüssige Energie ab. Dann ging es im Laufgeschirr weiter über überfrorene Wiesen und reifbenetzte Bäume. Die Sonne ging auf, was ein tolles Farbspiel gab. Die Pferde warteten auch schon auf der Weide. Im Dorf schliefen bis auf eine Katze noch alle. Herr Cardhu war durch die matschigen Wege wieder schön dreckig, ich sah natürlich auch nicht besser aus. Aber Herr Cardhu war mutiger als ich und sprang in den See unten am Haus und schwamm ne Runde. Somit war er sauber und damit er schneller trocken wird, flippte er nochmal aus und rannte wie ein Irrer über die Wiese. Frau Nike beobachtete uns schon vom Haus aus und kam dann auch eine kurze Runde mitspielen. Daheim wurde Cardhu natürlich trocken gerubbelt.


30.11.

Auch am letzten Tag des November gab es einen Morgenlauf mit Cardhu. Während er noch rumlümmelte zog ich die Laufsachen an, ein paar mehr als sonst, da es ja kalt sein soll. Nun gut, Cardhu mit Warnweste bestückt und Blinkihalsband und los ging es. Ja kalt war es, aber zum laufen Klasse. Der November zeigt sich nun nicht mehr trostlos grau, sondern viele Vorgärten und Fenster sind geschmückt und es glitzterte durch den Raureif überall. Das Cardhukind lief gut mit, an vielen Stellen musste er heute aber Zeitung lesen, naja wir waren ja auch 7 Tage nicht mehr auf dieser Strecke. Am Markt angekommen, erstrahlte dort der Weihnachtsbaum und die Straßenbeleuchtung, die von der Gemeinde Rüdersdorf angebracht wurde. Weiter ging es dann zur Brücke, die überfroren war. Tja und da stand der Cardhu dann erstmal wie auf Eiern und belegte sich ganz langsam und schwebte fast. Aber tapfer wie er ja mittlerweile war, kam er über die Brücke und gab dann wieder Gas in Richtung Heimat. Auf der Wiese gab dann wieder das übliche rumtoben und auch sein Rolle drehen wird immer witziger. Da rennt er los und wirft sich in vollem Gang auf die Wiese. Daheim trafen wir Nike und Herrchen die eine gemütliche Runde hinter sich hatten.