30.11.

Es Weihnachtet.... bei uns daheim in jedem Fall. Gestern die letzte Kiste Weihnachtsdeko verteilt und im Ofen verbreiteten die ersten Plätzchen der Saison ihren Duft. Christian war gestern der Plätzchenassistent und machte seine Sache sehr gut. Herr Cardhu inspizierte von Zeit zu Zeit unsere Arbeit. Nebenbei köchelte noch die Suppe für Samstag.

Viele Plätzchen haben es dann auch in ihre vorgesehenen Kisten geschafft, aber eben nicht alle. Damit die sich nicht gleich in Hüftgold verwandeln, gab es natürlich heute morgen wieder ein Läufchen. Der Wind war zwar da, aber es war nicht so kalt wie in den letzten beiden Tagen. Für uns ja eh nicht das Problem, genug warme Laufsachen haben wir um Schrank. Los ging es dann mit Herrn Cardhu. Die Uhr wollte sich heute nicht einstellen, aber das halt uns ja nicht ab. Cardhu lief heute ganz schön im Bummelmodus, er wollte ständig rumschnüffeln, da müsste es erst eine deutliche Ansage geben, damit der Herr endlich die Nase in die Luft nahm. Dafür lief er aufmerksam aber ruhig an Passanten vorbei und die Anstiege lief er ordentlich. Auf dem Rückweg waren wir dann wieder auf dem schnellen Streckenabschnitt.
Das Laufen macht jetzt im Dunkeln wieder mehr Spaß, denn vielerorts sind Gärten oder Fenster schön geschmückt.
Fast zu Hause angekommen begegneten wir dem Nachbarmops, aber da gibt es bei der Kommunikation so einige Probleme. Der Mops freut sich und röchelt leicht durch die Nase und sein Gesicht sieht im Dunkeln eben noch knautschiger aus. Cardhu der sich über kleine Hunde sehr freut, denkt bei den Geräuschen wohl "Angriff der Titanen" und brummte dann auch. Ich glaube wir sollten uns einfach mal am Tag treffen. Zu Hause angekommen, war auch an unserem Haus die Beleuchtung an und sieht sehr einladend aus. Es weihnachtet eben.....

28.11.

Läufchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen ... oder so ähnlich. Kummer gab es aber keinen am frühen Morgen, schließlich hatte ich am Abend einen tollen Vortrag über die Vitalstoffkur gehört und im Anschluss mit Freunden gemütlich beisammen gesessen. Ist eben nur spät geworden. Aber auf Herrn Cardhu ist ja Verlass. Nach dem Weckerklingeln kam er laut gähnend angeschlurft und warf sich zu mir aufs Bett, damit ich auch weiß, dass es ihn gibt. OK irgendwie schaffte ich es, mich unter ihm vorzugraben und konnte der Tag mit einem Lauf bei annehmbaren Temperaturen beginnen. Cardhu wie immer mehr mit Nase als mit Beinen aktiv, lief locker mit und beim heutigen Tempo überholten uns auch nicht die Schnecken. Der Berg wurde heute flüssig nach oben gelaufen, ohne Ausrede dass irgendein Hund an den Gebüschen eine sehr wichtige Nachricht hinterlassen hätte, auf die er unbedingt antworten muss. So ging es auch locker flockig den Berg wieder runter und in Richtung Heimat.
Und wie immer rannte der Cardhu an einem Abschnitt wieder im Höchsttempo... also was halt so ein Riese als Höchsttempo einschätzt, sich einfach ins Geschirr zu stemmen,macht ja auch schnell, und ich musste brav mitrennen. Warum tut er das nur immer an dieser Stelle fragte ich mich, als ich wieder Sauerstoff ins Hirn bekam und mir fiel ein, dass an dieser Stelle uns einige Male Konrad der Fuchs begegnete. Damals war Nike noch mit on Tour und die bekam den Fuchs immer mit und begrüßte ihn lautstark. Cardhu damals ein Halbstarker mit Furcht vor Mülltonnen, war immer verwundert, warum Frau Nike so ein Alarm macht und bellte mit, zog auch mit an, hatte aber nie den Schimmer, wozu man das macht. Übrig geblieben ist nun an der Stelle das Ziehen, gebellt wird auch nicht. Leider haben wir Konrad den Fuchs auch schon ewig nicht mehr gesehen, naja ich sehe ihn ja eher als Cardhu.
So kamen wir gut durchgelüftet daheim an.

23.11.

Wecker klingelte und nix bewegt sich. Oho der Cardhu schnarchte ruhig weiter, sonst brüllt er doch wie ein Löwe beim Gähnen. Tja war wohl das Training gestern Abend anstrengend für den Herrn. OK ich strampel mich nun aus den Federn und dann begegne ich dem Herrn immerhin im Bad, wo er sein Schläfchen fortsetzt bis ich mich in die Laufsachen gestopft habe. Dann geht's los und nun ist Cardhu auch wach, tobt durch Garten und Wiese, bis es losgeht mit dem Lauf. Es läuft heute gut, die Temperaturen sind OK, irgendwie wärmer als gestern Abend auf dem Hundeplatz. Wir laufen unsere Strecke, der Herr Cardhu läuft locker mit und auch am Berg bummelt er nicht. Auf dem Rückweg gibt er sogar etwas Gas und wir verlängern die Runde rund ums Krankenhaus. Hier schlägt Cardhu natürlich wieder Purzelbäume und versucht es heute sogar mit Purzelbaum berghoch. Leider steht ihm hier die Physik im Weg, es gibt nur Haltungsnote 5 und nachdem er seine Füsse wieder auseinander geknotet hat, schmeißt er sich lieber auf gerader Wiese hin. Auch für mich gibt es noch ein bisschen Anstrengung. Ich nehme Kurs auf die Treppe und sprinte sie ein paar Mal hoch, die Lauftechnik soll ja auch trainiert werden. Dann geht es nach Hause und wir sehen, dass es nun langsam weihnachtlich wird. In der großen Halle des Krankenhauses sind die Mitarbeiter schon mit den Vorbereitungen zum weihnachtlichen Schmücken beschäftigt und das Morgens um 5.00 Uhr. Zwei Weihnachtsbäume liegen vor der Tür, die Herr Cardhu erstmal misstrauisch beäugt, schließlich lagen die gestern nicht da.
Zu Hause angekommen sehe im Flur auch meine Bescherung, da stehen noch zwei Kisten mit Deko, die ich heute Abend auch im Haus verteilen muss, schließlich möchte ich, dass es bei uns auch weihnachtlich aussieht. Und einen Termin fürs Plätzchen backen muss mit Katrin Stecker auch gefunden werden, dass hat ja nun schon Tradition.

22.11.

So heute Morgen ging es wieder auf die Piste. Ich dachte wir testen mal. Also Cardhu brauchte ich nicht lange überreden, der war gleich am Rumhopsen als er die Laufsachen sah. Dick angezogen kam ich aus dem Haus und dachte, uih so kalt ist es ja gar nicht, also eine Hose ausziehen, normale Tight reicht hier völlig. Dann gings los, Cardhu lief ruhig vor mir und liefen wir locker unsere Runde. Der Knöchel meckerte auch nicht und so liefen wir wieder ein Berg hoch und runter, die Brücke ließen wir aber lieber aus. Cardhu lief auch ganz entspannt an den Leuten an der Bushaltestelle vorbei. Als wir daheim ankamen, trafen wir Herrchen und Frau Nike, die gerade von ihrer Morgenrunde kamen.
Umknicken am Montag hatte nicht so starke Auswirkungen, Knöchel etwas dick und ein bisschen Farbe, aber durch meine Vitalstoffe wurde die Reparatur und Regeneration doch sehr gut unterstützt, so dass ich meine 5 km Runde gut überstanden habe.

20.11.

Laufupdate von gestern noch schnell. Ja da hat man frei und geht am Morgen im Wald laufen. Auf dem Programm standen eigentlich 12 km und dann passiert, was man nicht gebrauchen kann. Ich knicke um, stürze auch noch. Der Herr Cardhu super schnell reagiert und stand sofort, nach dem Ausklinken geht er sich erstmal im Laub sühlen und lässt mir Zeit, mich zu sortieren. Naja auftreten geht, Hand aufgeschrammt, aber noch dran. Also laufen wir erstmal weiter. Unterwegs treffen wir dann Rasengun von Blackmoore. Die beiden Herren können immer noch gut miteinander. Dann geht es heimwärts, aber dann doch lieber die kleinere Runde, da der Knöchel doch dick wird. Nach 8 km waren wir dann daheim. Herr Cardhu lief toll im Freilauf und konnte dabei nach Herzenslust im Laub toben.

Bild könnte enthalten: Hund, im Freien und Natur

16.11.

"Wenn die Erde sich zu langsam dreht, dann laufen wir so schnell es geht....", mit dem Motto ging es heute Morgen auf die Piste. Kasperkopf Cardhu machte am frühen Morgen im Bad erstmal gleich seine Übung "Nimm zwei" und klaute beide Laufsocken. Dann denkt der Herr ja immer, man bekommt es nicht mit, aber er verät sich immer selbst. Das muss man gesehen haben, er erblickt eine Socke, er schleicht sich unauffällig ran an das heiß begehrte Stück, nimmt es gaaanz unauffällig und schleicht weiter und dann steht erstolz wie ein Hahn Rum und die Rute wedelt. Er wirkt als grinst er frech vor sich hin, weil er ja nun eine Socke geklaut hat. Man sieht sie meist nicht in seinem bartbehangenen Maul, aber seine Körperhaltung verrät ihn dann. Er ist immer mächtig stolz, wenn er Socken erhascht hat. Er hat sogar schon Kuschelsocken die Gäste mitgebracht haben aus deren Taschen geklaut und kam sie stolz zeigen. Natürlich musste er sie abgeben, denn für ohne Socken zu laufen, war es dann doch zu kalt. Die Laufjacke und Mütze war sinnvoll, denn die versprochenen Null Grad waren erreicht. Es lief sich aber gut, unser Tempo war heute flott. Auf der Brücke lag Reif und die war Recht glatt, aber im langsamen Schritt schafften wir die, ohne auf die Nase zu fallen.
Und heute zeigte Cardhu, dass er nur so tut, als schlurft er uninteressiert durch die Gegend. Bei einer ziemlich dunklen Strasenbereich wurde er plötzlich schneller und baute sich auf, ich sah noch dass jemand vor uns lief, entweder kam er uns entgegen oder lief vor uns. Ich lief dann auf der Straße weiter, da der Bürgersteig Recht schmal war und sah die Person dann plötzlich nicht mehr, bissel komisch war das schon. Der Herr Cardhu hatte die Person aber voll im Auge und so zog er mich vorbei,und scherte nach links, und stand ganz kurz vor der Person. Cardhu sagte kein Piep, kein Grummeln nix und machte nix weiter, als sich zu zeigen und vor der Person zu stehen. Normalerweise läuft Cardhu ja entspannt an Personen vorbei denen wir morgens begegnen, hier hat er aber gut aufgepasst. Ich sagte beim vorbeirennen guten Morgen und sorry und ein Stück weiter weg, hab ich Cardhu dann gelobt. Er passte​ super auf, genau der Grund warum der Herr auch morgens mitkommt (und natürlich um sich zu bewegen). Beim weiterlaufen drehte sich Cardhu mehrmals um, um nochmal die Lage zu kontrollieren. Dann ging es aber entspannt weiter und die Brücke überliefen wir auf dem Rückweg unbeschadet. Nach 6 km waren wir daheim, wo Frau Nike noch in der Küche döste.

15.11.

Heute Morgen stand wieder das Laufprogramm an. Also den Cardhu aus dem Bett klopfen, rein in unsere Laufsachen und dann standen wir auch schon auf der Veranda, um die Temperaturen zu fühlen. OK... genug angezogen und so kalt war es auch nicht. So liefen wir los, der Herr Cardhu hatte heute seinen lustigen und lauten Tag. Da wurde ständig rumgeblödelt und gegrummelt und sich zwischendurch auch ins Laub geworfen. Dann stand bei mir Lauf ABC auf dem Programm und Herr Cardhu hätte ja wieder wie ein Troll auf der Wiese rumschliddern können, nein neben mir hüpfen und Bellen war ja lustiger. Nur blöd dass es gefühlt so laut war, dass der ganze Ort wach wird. Also gab es eine Ansage und Cardhu grummelte etwas leiser in seinen Bart. Und weil ja am frühen Morgen die besten Würmer gefangen werden, gab es nach dem Lauf ABC noch Treppenläufe und Sprünge. Fand der Cardhu natürlich auch lustig und zeigte mir, dass er die Übungen auch kann, er raste vor mir die Treppe hoch, um sich oben wieder sich ins Gras zu schmeissen. Ich konnte mich zum Glück zurück halten, um die Übung nicht genau so zu machen wie er. Bei den Sprungübungen durfte er dann Mal das ruhige Abliegen zeigen.... Sehr schwere Übung fand er. Dann ging es noch 2km im lockeren Auslaufen heimwärts, hier lief er dann doch sehr entspannt. Der Cardhu war wohl nach seinem Athleticsprogramm fertig.

 

13.11.

Heute Morgen zweite Laufeinheit in dieser Woche. Der Vauli Cardhu lümmelte nach dem Weckerklingeln neben mir und dachte wohl, "heute ische nixe laufen". Aber da täuschte er sich, flink klopfte ich den jungen Mann aus dem Bett, natürlich brach er im Bad wieder zusammen und träumte noch vor sich hin, aber mit dem Laufgeschirr kamen die Lebensgeister und so ging es auf eine große Runde. Das Halsband blinkte, meine Weste und sein Geschirr reflektierten​ gut, so waren wir gut zu sehen. Heute lief Cardhu richtig gut, nur an zwei Stellen hakte er irgendwie mit der Nase ordentlich fest, nachdem ich aber etwas energischer eine Ansage gab, lief er weiter. Die Steigerungen lief er heute gut vor mir, aber ohne Zug. Er war wohl der Meinung, Bergläufe seien um die Uhrzeit nur allein für meine Kraft und Ausdauer wichtig. Auch die Brücke überlief er heute ohne seinen Partner Angst. Auf dem Rundkurs kamen wir am Pflegeheim vorbei, es war sogar Licht bei meinem Vater im Zimmer an, aber ich glaube, er wartete nicht mit Frühstück auf mich. Also liefen wir weiter, am Marktplatz vorbei und dann ging es nochmal einen Anstieg hoch, natürlich mit einem schwebenden Cardhu. Auch ein kleiner Treppensprint wartete heute auf uns, den ich gut hinter mich brachte und selbst staunte, dass ich oben nicht schnaufend zusammenbrach. Die letzten drei Kilometer gab der Herr dann Gas und so machten wir die 10 km am frühen Morgen voll. Sehr zufrieden kamen wir daheim an. Frau Nike war auch gerade von ihrem Spaziergang zurück.

Nachtrag zum Laufen noch. Gestern habe ich Mal auf meinen Kilometerstand​ geschaut, der liegt bisher bei 700 km, bis Dezember müssen Cardhu und ich noch einige Kilometer erlaufen.
Bin gespannt was dann am 31.12 auf der Uhr steht

12.11.

Da gestern ständig Regen bei uns war, hab ich meinen Lauf auf heute Morgen verschoben. Weckerklingeln, laut gähnendender Cardhu, im Bad eingeschlafener Cardhu, also wie vor jedem Lauf. Dann gings los, der Herr Cardhu locker vorneweg, die ersten 2 Kilometer waren gut, aber dann liefen wir mal woanders entlang und Cardh musste sich dem neuen, altbekanntem Untergrund stellen, die lange Holzbrücke. Uih da war sie wieder, die Furcht vor dem Holz. Da bockte der Cardhu doch tatsächlich auf der Hintour und wollte nicht weiter. Nun gut, abgeleint, Mut zugesprochen und langsam neben ihm ihr hergelaufen. Das half unserem Helden sich ans Ende der Brücke zu kämpfen, und dann war er glaub ein Stück größer. Weiter ging es durch den Ort. Man man ein paar mehr Laternen können wir im Ort auch gebrauchen, also bitte nicht nur in Berlin über zusätzliche Laternen diskutieren, auch bei uns sollte dahingehend mal kontrolliert und aufgerüstet werden. Am Marktplatz angekommen, schaute der Cardhu noch schnell in den Brunnen, aber da gab es kein Wasser mehr drin. Also weiter und dann kam die böse Brücke noch einmal. Diesmal leinte ich den Herrn gleich ab, aber jetzt war er ja so mutig und cool, dass er ohne Probleme drüber lief und am Ende wartete. Kurzer Treppensprint und dann waren wir auch schon auf dem Heimweg. Es gab natürlich die Zusatzrunde übers Krankenhausgelände, wo er wieder toben konnte und Purzelbäume schlagen konnte. Nach​ 8 km waren wir zu Hause und trafen Herrchen und Diva Nike, die ihre Runde auch beendet hatten.

9.11.

Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber der Vauli Växjo Cardhu konnte mit seinem Tempo heute nix fangen... Außer ein paar meckernde Worte von Frauchen, die VOR ihm lief.
Der Wecker klingelte, der Herr Cardhu gähnt und reckelt sich, macht dabei Lärm wie ein Rudel Löwen und bricht, nachdem er mir ins Bad folgte, wieder in Tiefschlaf zusammen. Na gut, mitkommen musste er dennoch, denn ich hatte die Laufsachen schon an. Los gings, uih die ersten Meter lief der Herr Cardhu auch gut vor mir, aber nach dem ersten Kilometer begann er zu bummeln. Da roch es hier und dort ganz toll und pinkeln musste heute ganz schön oft. Nachdem ich ihn eine Weile hinter mir her zog, war ich mit dem Krafttraining doch sehr zufrieden, die Oberschenkel murrten auch, daher gab es dann ein bisschen Ärger und siehe da, der Herr Cardhu lief. Und bei Kilometer 4 gab er dann auch richtig Gas. Zwischendurch gab es Begegnung mit einem anhaltenden Auto, der Fahrer fragte nach dem Weg zur Rettungsstelle. Ich hoffte er fragte nicht, um mich dort abzuliefern, weil ich vielleicht so ko aussah. Der Cardhu stand brav neben mir und hatte alles im Blick. Zum Abschluss gab es für Cardhu noch Freilauf, was bei ihm eher Freisprung und Freipurzelbaum machen war und ich versuchte den Slalomweg um die Bäume so zu laufen, dass ich nicht gegen die Bäume rannte, denn die Lampen waren nicht an. Wir kamen nach knapp 7 km zu Hause an, Cardhu war von seinen Sprungübungen nass und sandig, aber sehr fröhlich. Aus dem Trocken rubbeln wurde dann noch ein fröhlicher Tanz mit dem Tuch.

Wer einmal läuft, der kann das auch zweimal. Also hab ich am Abend nochmal die Laufsachen angezogen, um meine Intervalle von gestern nachzuholen. Herr Cardhu konnte mit, den wollte ich dich auf dem Rasen Stühlen lassen, während ich laufe. Aber das war dann nicht möglich, weil lauter Leute auf dem Krankenhaus Gelände spazieren gingen. Menno war ich frustriert. Also zusammen mit dem Vauli Intervalle, was dabei raus kommt, hab ich ja schon öfter erlebt. Also Straße entlang und Intervalle. Oho wahrscheinlich möchte der Cardhu in diesem Bericht hier glänzen und eine nette Beschreibung erhalten.
So kann ich schreiben, der Herr lief gut mit. Die ersten 5 Intervalle lief er vor mir, die letzten drei auf meiner Höhe. Auf jeden Fall musste ich ihn nicht hinterher ziehen. Das letzte Intervall konnte ich dann alleine laufen, weil keiner mehr auf den Wegen am Krankenhaus lief. Cardhu nutzte die Gelegenheit gleich zum Purzelbäume springen und über den Rasen gleiten. Dann gab es lockeres Auslaufen im Freilauf. Am Ende kann ich sagen, feiner Bubbi, dann darfst du wieder Mal mitkommen.

6.11.

Morgenlauf unter Sternenhimmel mit Herrn Cardhu, der heute beim ersten Weckerklingeln laut gähnte und angeshopst kam. Der war gut ausgeschlafen. Auch zum laufen hatte er Lust und so ging es zügig los. Erstmals trafen wir Hund und Herrchen unterwegs, ein netter Labradorrüde, so sagten sich alle guten Morgen und dann liefen wir weiter. Irgendwie hatte ich das Gefühl immer mehr Sterne zu sehen und Sternzeichen Orion trohnte über uns. Das vorbeilaufen an Personen, die auf den Bus warten, geht mittlerweile super, kurzer Blick, alles ok und vorbei. Auf dem Rückweg gab Herr Cardhu richtig Gas, ich fand es nicht so toll, aber ok, Tempowechsel hilft ja immer. Das Wochenende steckte mir noch in den Knochen. Dafür hatte ich für Cardhu noch eine Überraschung, wir liefen am Heimathafen vorbei, denn es soll sich ja auch Kilometerumfang nun wieder erhöhen. So gab es noch 2 km mehr und erst nach 8 km kamen wir daheim an der Purzelbaumwiese an.

4.11.

Der Wecker klingelte auch am Sonntag um 6 Uhr, denn das Seminar mit Christian Albrecht geht heute weiter und ich wollte ja mit Cardhu noch eine Runde drehen. Im ersten Moment dachte ich ja, Cardhu liegt mir auf mir drauf, aber nein ich fühlte mich nur etwas platt. Aber es ging, und so zog ich die Laufsachen an und lief wieder am Deich mit Cardhu. Der Herr konnte heute komplett im Freilauf Rennen und ich schlurfte hinterher. Ein Reiher flog am Ufer entlang und die Enten schnatterten auch schon fleißig Rum, ansonsten war aber keiner unterwegs. Daheim angekommen, sprang ich noch unter die kalte Dusche. Ich glaube jetzt bin ich für die zweite Runde mit Chris Albi bereit.

3.11.

Früh am Morgen ein Läufchen mit Cardhu an der Pleiße. Nach dem Einlaufen gab es das Go Kommando und der Herr rannte einen Kilometer im richtig guten Zug. Danach gab es Freilauf, denn ich muss mich heute bestimmt noch auf dem Platz des HSV Markleeberg gut bewegen. Während ich mich gedehnt habe, hat cardhu das gleiche getan und sich dabei durch das Laub gewälzt und sich den Deich runter rollen lassen.

2.11.

Gestern Nachmittag gab es wieder Training für Cardhu. Erst Unterordnung, bei der sich spritzig und aktiv zeigte und im Anschluss Schutzdienst Training. Und der Herr Cardhu wird langsam besser und mutiger. Es macht einfach Spaß mit ihm zu arbeiten.
Heute Morgen durfte er dafür ausschlafen.
Schließlich geht es am Nachmittag nach Leipzig zum HSV Markleeberg, wo wir am Wochenende am Seminar der THS Academy teilnehmen. Ein tolles Seminar mit Chris Albi , an dem ich mit Nike schon teilgenommen habe und muss der Cardhu mit ran.

 

1.11.

Heute Morgen klingelte der Wecker wie immer recht früh, oder war es die Türklingel und stehen Geister vor der Tür, die süßes oder saures wollen? Nein doch der Wecker und während der Herr Cardhu es sich grad bei mir bequem machen wollte, stapfte ich schon Richtung Laufsachen. Nach dem gestrigen Tempolauf ging es heute Morgen eine ruhige Runde unter dem Sternenhimmel. Cardhu kam mit, aber er ließ es gemütlich angehen, schließlich musste er erstmal schnuppern, was es neues an Dorftratsch gab. Außerdem standen Mülltonnen Rum, da könnte ja noch ein Halloweengespenst rausspringen und der Herr Cardhu müsste sich dann wehren. Schließlich hat er gestern Abend nur mit knapper Not den Angriff der gefährlichen Lilabeinspinne überlebt. So liefen wir also durch die Gegend, viel war aber nicht los und nach 6 km kamen wir wieder zu Hause an. Die Diva war mit Herrchen auch Grad heim gekommen und musste natürlich gleich begrüßt werden.