27.10.

Heute Regenerationslauf gemacht. Es war immer mal ein bisschen Regen dabei. Herr Cardhu war heute mein Begleiter. Der tat so, als wäre er ewig nicht im.Wald gewesen. Also war markieren, sühlen und durch den Wald flitzen erstmal Programm. Ich lief dann mal vor und heute mal über Trailwege. Anstiege und Bergab war ebenfalls dabei und auf dem Rückweg gab es extra für Cardhu ein Bergauftraining. Zu Hause gab es noch cool Down auf der Wiese, dabei setzte dann der Regen richtig doll ein.

26.10.

Tempotraining stand heute auf dem Programm. Das Wetter war richtig toll. Sonne und angenehme Temperaturen. Damit die Bella sich auch austoben kann, kam sie mit. Nach dem Einlaufen ging es 3x 10 min im schnellen Tempo durch den Wald. Bella fand das toll, mit Frauchen um die Wette laufen, sie habe ich natürlich nicht geschafft zu überholen. Nach dem Tempo habe ich mich dann noch 3km ausgelaufen und ein paar schöne Bilder gemacht. Der Wald hatte so schöne Farbspiele heute. Fast 10 km kamen beim Lauf zusammen.

25.10.

Gestern nach Feierabend noch schnelle 5 km Runde, klein aber knackig fies. Bergauf am Kranichsberg und um den Aussichtsturm herum. Dann noch ein Downhill. Der Wald begann sich in Nebel zu hüllen und es war dadurch ganz ruhig, ein wenig mystisch. Leider hatte ich das Handy vergessen und konnte das nicht in Bilder festhalten. Die Quengelbella war mit on tour und flitzte im Freilauf fröhlich durch die Gegend.

22.10.

Wenn man der Quengelbella morgens laufen geht, hat man keine Zeit zum Bummeln. Nach dem Marathon kommen wir nun also zurück ins Training, neue Ziele gibt es ja immer, daher also wieder am frühen Morgen den Wecker töten, unter dem Cardhu sich rausgraben und rein in die Laufsachen. Bella lief heute mit, wer am meisten zappelt, bekommt den Zuschuss dachte ich mir. Cardhu lag lieber noch ein bisschen schlummernde in der Küche und ließ sich von der Fussbodenheizung wärmen. Bella und ich liefen los und irgendwie war das Tempo gleich ziemlich flott. Erstaunlicherweise konnte ich gut mithalten und bremste Bella nurxetwas am Bergab. Kurze Pause an der Schleuse, hier ging Bella gleich auf Tauchgang und dann kam der erste Berg, den wir aber flott hoch liefen. Spannend war heute auch, dass wir viele Personen an den Straßenbahnstationen antrafen und so das vorbei laufen, ohne erst an den Leuten zu schnüffeln. Tempo wurde auch nochmal schneller. Auf dem Rückweg konnte Bella natürlich nochmal baden, ich hab mal drauf verzichtet, mir war es doch zu kalt. Die letzten beiden Kilometer liefen auch noch im guten Tempo und dann war doch da noch ein Radfahrer und Bella war der Meinung, der darf uns nicht überholen bzw. wir müssen dran bleiben. So stand auch die Option "Berg hochlaufen machen wir locker" nicht zur Verfügung. Wir flitzten atemlos durch die Nacht sozusagen und dann dachte ich mir, los dann ballern wir den letzten Kilometer auch noch, vielleicht schaffen wir ja heute endlich mal die Stunde zu knacken. Die Uhr zeigte uns daheim den Erfolg und dann gab es noch ein bisschen cool Down auf der Wiese.

17.10.

Gestern nach 4 Tagen endlich wieder laufen. Quengelbella hab ich mitgenommen, der hat das rumgerenne auch gefehlt. Die raste erstmal im Wald wie irre rum. Der Regen war uns auch egal und da nach 10 min Hose und Schuhe nass waren, rannten wir dann auch durch fast jede Pfütze. Das fand die Bella natürlich richtig klasse.
6km und wir waren nass, aber gut gelaunt.

12.10.

Heute beim Gebirgslauf gestartet. Alles war jedoch anders als gedacht. Kurz nach 8 Uhr gingen Christian und Freundin Joyce mit den beiden Hunden auf die 11 km Wanderstrecke, ich blieb im Startbereich und konnte die Atmosphäre dort erleben. Start war pünktlich um 9 Uhr. Bei Kilometer 9 gab es ne Überraschung, Wilfried und Regina begrüßten mich und Regina lief ein Stück mit. Ich hab mich sehr gefreut. Es lief bis km 12 super. Nur die Uhr wollte auf den ersten 4 km nicht messen.Dann bekam ich heftige Bauchschmerzen und mir war schwindelig. Was nun aufgeben und zurück zur Unterkunft die zum Glück in Ilsenburg war, oder weiter. Ich lief weiter, Kilometer für Kilometer, aber es kostete Kraft. Das ganze Jahr sich vorbereitet und so viele Trainingsläufe gemacht, zwei am Brocken und immer lief es gut. Und heute nun sowas blödes. Ich überquerte den Brocken, wsywar total windig, kalt und der Brocken lag im Nebel. Dann ging es nach unten,eigentlich war ich schon platt. Bauchschmerzen begleiteten mich sehr lange. Dafür hatte ich heute mein Debüt beim Haferschleim. Der war echt gut und tat dem Bauch gut. So lief und wäre auch noch innerhalb der Zeit angekommen, wenn ich nicht falsch abgebogen wäre. War ärgerlich, dass genau an der Stelle keine Kennzeichnung war, da das Läuferfeld stark auseinander gezogen war, sah ich keinen, als ich eben in die falsche Richtung lief, somit lief ich 4 km falsch. Mist. Damit wäre ich also erst nach Zielschluss angekommen. Aufgeben und irgendwie sich von Christian abholen lassen oder Plan B. Ich lauf den Marathon, nur ne andere Richtung. So lief ich dann wieder den Weg zurück, traf noch Helfer, denen es auch leid tat, das ich falsch abgebogen bin. Und sone junge Kreuzotter traf ich ebenfalls, die war gleich auf Krawall aus und ging schon in Angriffstellung. Ich hab dann aus guter Entfernung noch ein Foto gemacht und bin dann weiter gelaufen. Nach km 36, ich hatte da schon 4 weitere auf der Uhr, bog ich dann Richtung Plessenburg und Ilsenburg ab und kam nach 46 km in Dübreck an, wo mich Christian einsammelte. Somit bin ich also meinen ersten Marathon gelaufen und sogar einen kleinen Ultra. Ich seh die Sache entspannt, auch ohne Medaille kann man Marathoni sein. Ich kämpfte mich durch und kam ans Ziel. Motivation und Krafteinteilung haben mich an mein Ziel dann noch gebracht. Aufgegeben wird nicht und nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.
Vielen Dank an Christian der mich im Training und auch heute unterstützt hat. Danke an Regina die auch vor Ort war und mich telefonisch immer motiviert hat.

Bild könnte enthalten: 2 Personen, einschließlich Claudia Wagner, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Schuhe und im Freien

11.10.

Heute Morgen kleines Läufchen mit Bella gemacht. Die düste im Wald erst mal wie wild durch die Gegend und ist natürlich auch in die Ilse gesprungen. Zu Hause gab es dann Faszienrolle und Dehnübungen. Heute wird relaxt und am Nachmittag holen wir die Startunterlagen für den Brockenlauf ab.

9.10.

Heute Morgen letztes Läufchen vor dem Start in Wernigerode und die Quengelbella durfte mit. Locker und langsam war ihr zu öde, also gab sie Gas. Puh ich wollte doch nur langsam in den Tag starten, dachte ich mir. Also ging es nun doch zügig über die 5 km Strecke. Immerhin blieb so dann noch Zeit für Bella ihren Cool Down und ich rollte noch über Faszienrolle und machte Dehnübungen.

4.10.

Laufen unterm Sternenhimmel und bloß keinen abbekommen, so hieß unser Motto heute. Ich hatte ja der Quengelbella gestern versprochen, dass wir früh laufen gehen. Also raus aus den Federn und rein in die Laufsachen. Madam Belka war aber die letzte, die aus ihrem Körbchen kam. Dann aber war sie auf 100. Endlich laufen dachte sie und gab wie irre Gas. Man was wollte sie denn einholen? Bestimmt alle Würmern fangen, damit die anderen frühen Vögelleer ausgehen? Naja so rannten wir heute atemlos durch die Gegend und dabei fiel mir auf, dass es so hell von oben leuchtet. Ein Blick nach oben verriet mir, dass die Sterne total klar zu sehen waren und auch sehr dicht waren, zum greifen nah. Ich hatte das Gefühl die fallen gleich auf die Erde. Machten sie natürlich nicht, sondern leuchteten uns heute auf der 5er Runde den Weg. Die Bella musste auf der Runde auch ins Wasser springen, ist noch nicht zu kalt anscheinend. Aber ich glaub für eine Blackmöore ist Wasser nie zu kalt.
Daheim auf der Wiese gab es dann nochmal einen Sprint von Bella, da musste sie sich nochmal austoben.

3.10.

Heute in regenfreier Zeit einen 11km Berglauf gemacht. Der Cardhu konnte mit und lief heute viel im Freilauf, da ich ja nicht noch Kraftraining machen wollte am Berg ?
So ging es heute Berg auf und Berg runter, ein bisschen gerade aus und nochmal Berg auf und Berg ab. Dabei gab es eine Runde um den Aussichtsturm auf dem Kranichsberg. Obwohl es ja regnerisches Wetter war, waren heute recht viele Menschen im Wald. So konnten wir dann mal wieder vorbei laufen am Streckenposten üben. Auf dem letzten Kilometer stand dann mitten auf dem Weg ein Herr mit einem kleinen Terrier. Der Terrier machte von weitem gut Alarm. Als wir dann an ihm vorbei liefen, war der Terrier dann ganz still und rückte hinter Herrchen. Der Würfel Cardhu war wohl doch zu groß. Auf der heimatlichen Wiese wurde dann ausgiebig gerollt und Dehnübungen machten wir im Anschluss auch gleich. Für mich gab es auch Dehnübungen und Faszienrolle.

1.10.

Heute Nachmittag stand ein Lauf auf dem Programm oder wie der Ultraläufer Gerhard Unger sagt, a Läufle. Eh ich zu Hause war und mit der Bella noch Unterordnung geübt habe, war es fast 19 Uhr. Aber dennoch zog ich mir und dem Zottelbart die Laufsachen an und los gings. Heute hat mein Bodyguard wieder bewiesen, dass er gut auf mich aufpasst. Am Waldeingang fuhr ein Fahrradfahrer rum, quietschende Bremsen und fuhr uns fast um. Dann lief ich an ihm vorbei, ab in den Wald. Der Möchtegernfahrer kam nochmal angeradelt, gerade als der Zottelbart sich im Busch erleichterte, da kam das erste Grummeln. Als ich dann weiter lief, kam der Radfahrer auch schon zurück, man testete wohl sein Superrad samt Licht. Das war dem Cardhu jetzt zu blöd und er stellte sich gut vor mir und brummte sehr deutlich, dabei behielt er den Radfahrer gut im Blick. Der wollte nix, außer vielleicht bestaunt werden. Wir liefen dann weiter und den Carshu hab ich ordentlich gelobt. Der passt auf, auch wenn er immer mitläuft und aussieht als bummelt er nur so rum. Man wird es schnell dunkel. Aber zum Glück kennen wir ja den Weg. Es gab ein paar Sprints, ein bissel Berg hoch rennen, dabei den Cardhu den Berg hochziehen, somit nochmal Kraftraining und natürlich hat Cardhu die schönen Pfützen getestet. Nach 5 km liefen wir über den Klinikrasen und da musste der Cardhu doch nochmal aufpassen. Da lief doch einer im Dunkeln rum, also lieber ein paar mal zurück gucken dachte sich Cardhu. Während ich dann noch Lauf ABC machte, schlug Cardhu ein paar Pürzelbäume und sühlte sich über die Wiese.